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8. Dezember 2009

Frischer Wind an der Fachoberschule für Technik

Herr Urbansky formte viele Jahre den Ausbildungszweig für Mechatronik und Produktdesign an der Fachoberschule für Technik, überwand die Hürden der Verwaltungsbürokratie, suchte den Kontakt zu den Werkstätten von NILES, formte durch seine eigene Art die neuen Auszubildenden, die für sich als Weg in die Wirtschaft eine praktische Berufsausbildung mit zusätzlichen Erwerb des Abiturs gewählt haben. Keine leichte Arbeit und Hut ab für dieses Meisterstück.

Dennoch, es wollte einfach nicht vorwärts gehen. Dürftige Anmeldezahlen für diese wunderbare Ausbildung, in der die mehr oder weniger durchgeistigten Schüler in verschiedenen Werkstätten stehen und mit den Materialien Holz, Glas, Metall und Kunststoff in Berührung kommen. Die Schüler erhalten eine kreative und zugleich handwerkliche Ausbildung in der sie den Designprozess durchleben lernen sollen, also über Zeichnungen, Designmuster bis hin zu Prototypen gedankliche Vorüberlegungen erstellen.

Was konnten wir tun, um diese Ausbildung besser anzubieten? Auf Messen und Events war immer eine große Nachfrage. Die Antwort ist: wir müssen einfach besser gefunden werden! Also fangen wir an Schnipsel in der Stadt vor den Schulen zu streuen, hm natürlich nicht, denn obwohl wir als Hausfarbe Orange tragen, haben wir keine Kooperation mit der BSR. Schade eigentlich. Es muss andere Möglichkeiten geben. Hier werden fälschlicher Weise immer schnelle Lösungen gesucht, wie Streuwerbung, Postwurfsendungen, SMS, Mail Spam alle diese Werbemaßnahmen sind für Kommerz und Konsum geeignet, eben für Schnäppchenjäger. Wir suchen keine schnelle, kurze Verbindung, rein in den Laden, Geld auf den Tisch und Tschüss. Wir benötigen für unsere Bildungseinrichtung eine Bindung über mehrere Jahre! Wir brauchen eine Partnerschaft mit dem Schüler und den Eltern, denn sie müssen uns vertrauen und dieses Vertrauen erhält keiner über schnelle Maßnahmen.

In den Vorüberlegungen erfolgt eine Analyse, etwa so: im Informationszeitalter angelangt, lade ich mir meine Mail auf mein iPhone, lese sie in der Bahn, schaue im Internet, was die Karte für den Messetermin kostet oder ob der Bus im Stau steht, denn dann kann ich mir den Ort des mir nächstgelegenen Kaffees über Google Maps anzeigen lassen. Ja und was machen unsere Jugendlichen? Okay, sie können sich vielleicht nicht alle solch ein Handy kaufen, aber weit über 60 – 80 % der Jugendlichen kommen an Informationen über das Internet, wenn sie am Nachmittag zwischen Hausaufgaben und Spieleatacken mal 10 Minuten schnell Mamas Auftrag: -jetzt endlich mal im Internet nach einer Lehrstelle zu suchen- nachgehen. Hier ist unsere Chance und wir haben davon nur sehr wenige. In dieser kurzen Zeit gilt es unsere Zielgruppe erst einmal emotional anzusprechen, dann Informationen bereit zu stellen und außerdem provozieren wir eine Rückkopplung, wie z. B. den Anruf über unsere Hotline. Jetzt bleibt nur noch die Kleinigkeit, dass unsere Internetseite in der Suchmaschine gefunden wird, wenn ein Suchbegriff eingegeben wird. Nehmen wir „Produktdesign Ausbildung Berlin“ wird in Google gesucht.

Author: Alf - verfasst am 8. Dezember 2009.