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Produktdesignausbildung

30. November 2009

Seit Oktober starten unsere Produktdesigner durch. Mit hoher Motivation kamen sie aus dem Kommunikations- und Sportcamp zurück. Voller Erwartungen werden sie auch sofort in das Leben eines Designers eingeweiht, bauen in der Holzwerkstatt einen Zeichenhocker und lernen dabei die ersten Handgriffe eines Tischlers.  Sie reißen ihr Modell an, sägen, fräsen, bohren, arbeiten mit dem Stechbeitel und lernen aus ihren Fehlern, denn wenn etwa ein falsches Loch gebohrt wird, muss es wieder verleimt, geschliffen einfach angepasst werden.

In dem Gestaltwerdungsprozeß anderer Projekte wie in der Glaswerkstatt, werden alte Handwerkstraditionen der Glaserkunst vermittelt. Um ein mögliches Bild vorab zu bekommen, werden in 3Dstudio Max die Entwürfe erstellt. So können die Schüler von Beginn an in virtuellen Welten testen, ob die Überlegungen auch umsetzbar sind.

Damit wir hier noch etwas besser auf Fahrt kommen, fiel in Kooperation mit Lichtblick 4D die Wahl auf ein eigens für die Ausbildung kreiertes Softwarepaket, also ein Handwerkszeug für Design und Entwicklung.  In der Ausbildung stehen gleichwertig alle 2010 Versionen von Maya, 3D MAX und Softimage bereit, dazu gibt es noch MotionBuilder und MudBox. Der neue Computerraum wurde gleich als ein Projekt von dem Schüler Franz Heyl umgesetzt. Die nächste Kreativschmiede ist somit geboren, bleibt zu erwarten, wie die zukünftigen Jungdesigner sich mit dieser anspruchsvollen Technik vertraut machen werden.

Projektideen gibt es viele. Wir erwarten im vollgepackten ersten Halbjahr Arbeiten aus der Holz- und Glas/Keramik- Werkstatt. Dabei stellt ein jeder in einem eigenen Blog, die ständig neuen Arbeitsergebnisse als eine Pflichtmaßnahme online. Programmiert wird die Seite schon. Vorab hier schon einmal der virtuelle Raum.

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Author: Alf - verfasst am 30. November 2009.